100-Jahre-WVB

Das Unternehmen

Daten und Fakten

Mit 35 Mitarbeitern wird ein Gebiet von über 2.000 Quadratkilometer im Kreis Warendorf, Teilen der Kreise Soest und Gütersloh betreut. In dieser Region werden 9 Millionen Kubikmeter Trinkwasser über ein 1.500 Kilometer langes Leitungsnetz gepumpt. Die Kunden und Weiterverteiler werden über 32.000 Hausanschlüsse versorgt. Die Wasserversorgung Beckum GmbH versorgt direkt 130.000 Einwohner und Betriebe in den Städten Beckum, Oelde, Ennigerloh und den Gemeinden Wadersloh, Lippetal, Langenberg, Beelen sowie in den Ortsteilen Batenhorst und St. Vit der Stadt Rheda-Wiedenbrück, Ostinghausen, Weslarn und Bettinghausen der Gemeinde Bad Sassendorf und Vorhelm und Tönnishäuschen der Stadt Ahlen, mit Trinkwasser. Diese Städte und Gemeinden sowie der Kreis Warendorf sind Gesellschafter des kommunalen Unternehmens.
Die Tarif- und Großkunden erhalten jährlich rund 6 Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Zusätzlich werden rund 3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an Weiterverteiler, wie die Stadtwerke Warendorf GmbH, die Gemeindewerke Everswinkel GmbH, der Wasserbeschaffungsverband Sassenberg-Versmold-Warendorf. der Wasserbeschaffungsverband Osnabrück-Süd und die Vereinigte Gas- und Wasserversorgung GmbH Rheda-Wiedenbrück, geliefert. Zirka 60 Prozent des gesamten Wasserbedarfs liefert das eigene Grundwasserwerk Vohren bei Warendorf. Hier werden mit 12 Brunnenanlagen, die in einem rund 30 Quadratkilometer großen Wasserschutzgebiet liegen, rund 5,5 Millionen Kubikmeter Grundwasser gefördert. Von unserem Anteil (25 Prozent) am Wasserverband Aabach-Talsperre nutzen wir eine Wassermenge von 2,3 Millionen Kubikmeter. Eine weitere Absicherung und Zulieferung erfolgt aus einem Ruhrwasserwerk.

Als eines der ersten Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland konnte die Wasserversorgung Beckum GmbH am 2. Juni 1999 das Zertifizierungsverfahren nach DIN EN ISO 9001 erfolgreich abschließen. Weiterhin werden die Forderungen aus dem DVGW-Arbeitsblatt W 1000 "Anforderungen an Trinkwasserversorgungsunternehmen" erfüllt.
Durch anschließende Einführung eines Arbeitsschutzmanagements, unter Einhaltung des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) sowie zur Verbesserung des Arbeitsschutzes im Unternehmen, konnte ein integriertes Managementsystem aufgebaut werden.