Aktuelles

Nutzung Check-in System „luca“ bei der WVB

Das Check-in System „luca“ ermöglicht im Kreis Warendorf eine schnelle und datenschutzkonforme Kontaktnachverfolgung, um Corona-Infektionsketten zu unterbrechen.

Mit der luca App können Sie Ihre Anwesenheit auch bei der…

Anpassung der Wasserhärte im Trinkwasser aus der Aabach-Talsperre zum 19.10.2020

An der Aabach-Talsperre wird seit rund 35 Jahren eine komplexe Aufbereitung betrieben, um aus Oberflächenwasser gutes Trinkwasser zu produzieren.

Das Talsperren-Wasser ist von sich aus ein sehr weiches Wasser mit…

Gartenbewässerung

Bei Fragen zur Gartenbewässerung mit Verbrauchsermittlung über einen separaten Zähler, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre zuständige Stadt-/Gemeindeverwaltung.

Coronavirus: Übertragung über das Trinkwasser unwahrscheinlich

Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am besten überwachten Lebensmitteln. Leitungswasser ist sehr gut gegen alle Viren, einschließlich des neuartigen Coronavirus, geschützt und kann bedenkenlos getrunken werden. Die Trinkwasseraufbereiter sorgen in einem mehrstufigen Verfahren dafür, dass möglichst alle Krankheitserreger und Schadstoffe aus dem Wasser entfernt werden.
Aktuell häufen sich Meldungen zur weltweiten Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Eine Übertragung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen oder kontaminierte Flächen. Trinkwässer, die unter Beachtung der allgemein anerkannten Regeln der Technik gewonnen, aufbereitet und verteilt werden, sind sehr gut gegen alle Viren, einschließlich Coronaviren, geschützt. Eine Übertragung des Coronavirus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich (Quelle: Umweltbundesamt).

Nach jetzigen Kenntnisstand wird das neuartige Coronavirus direkt von Mensch zu Mensch übertragen. Außerdem besteht Ansteckungsgefahr, wenn der Erreger von einer verunreinigten Fläche über Berührung an die Schleimhäute und von dort ins Körperinnere gelangt. Das betrifft vor allem Mund-, Nasenschleimhaut sowie die Atemwege.

 

Empfehlung: Wasser erst einmal laufen lassen

Unabhängig davon ist die grundsätzliche Empfehlung zu beachten: Das Wasser erst einmal einige Sekunden laufen lassen, bis kaltes Wasser aus dem Hahn kommt. So wird vermieden, dass Ablagerungen und Mikroorganismen, die man lieber nicht mittrinken möchte, aus den Rohren ins Glas gelangen.

Auch der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) hat zuletzt erklärt, dass die Trinkwasserversorgung der Menschen in Deutschland auch und vor allem in der Coronakrise zuverlässig und vollumfänglich sichergestellt ist. Die Wasserversorger halten sich an grundsätzliche Vorkehrungsmaßnahmen und Krisenpläne.


Vorübergehende Stilllegungen von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden (z. B. in den Ferien oder bei verordneten Betriebsunterbrechungen im Zuge von Maßnahmen gegen das Coronavirus)

Im Zuge der Maßnahmen gegen das Coronavirus kann es vorkommen, dass Gebäude oder Gebäudeeinheiten wie Wohnungen eine längere Zeit nicht genutzt werden können (z. B. Betriebe, Schulen, Ferienwohnungen, Hotels, Geschäfte, Fitnessstudios, Vereinsheime, ...). Dann muss die Trinkwasser-Installation dort vorübergehend stillgelegt werden.
Zum Schutz des Trinkwassers sind die Vorgaben der DIN EN 806-5 und der DIN 1988-100 zu beachten.
Was heißt das für Sie? Sollte abzusehen sein, dass Sie die Anlage bis auf weiteres nicht mehr benutzen, müssen Sie entweder den bestimmungsgemäßen Betrieb aufrechterhalten oder die Trinkwasser-Installation vorübergehend stilllegen (Betriebsunterbrechung).

Was ist der bestimmungsgemäße Betrieb? Bestimmungsgemäßer Betrieb einer Trinkwasser-Installation bedeutet die Durchströmung, das heißt, die regelmäßige Nutzung aller Wasserhähne und anderer Entnahmestellen (Duschen, Toiletten, …) im Gebäude bzw. in der Wohnung. Der bestimmungsgemäße Betrieb einer Trinkwasser-Installation ist dann gegeben, wenn das Trinkwasser in der Anlage mindestens alle sieben Tage, besser alle drei Tage, vollständig ausgetauscht wird. Dies kann durch regelmäßiges Öffnen aller Wasserhähne sichergestellt werden(z. B. wenn Sie in den Urlaub fahren und jemand Ihre Blumen gießt, sollte die Person alle Wasserhähne einmal pro Woche öffnen und das Wasser fließen lassen). Ein solcher bestimmungsgemäße Betrieb kann auch durch Spülarmaturen automatisch sichergestellt werden. Es gibt verschiedene Anbieter solcher Armaturen auf dem Markt.

Was bedeutet es, die Trinkwasser-Installation vorübergehend stillzulegen (Betriebsunterbrechung)? Bei einer längerfristigen Stilllegung einer Trinkwasser-Installation in einem Gebäude ist diese mit Trinkwasser befüllt zu belassen und am Hausanschluss an der Hauptabsperrarmatur abzusperren. Ist eine Wohnung und kein ganzes Gebäude betroffen, ist die Absperrarmatur in der Zuleitung zur Wohnung abzusperren. Nur in wenigen Ausnahmefällen ist es notwendig, die Anlage zu entleeren. Dies ist möglichst zu vermeiden, da durch die Entleerung auch Verschmutzungen und Verkeimungen in die Trinkwasser-Installation eingetragen werden können.

Wie wird eine Trinkwasser-Installation wieder in Betrieb genommen? Wenn Sie Ihren Betrieb wieder aufnehmen, müssen Sie auch die Trinkwasser-Installation wieder in Betrieb nehmen. Hierzu genügt es üblicherweise, alle Entnahmestellen vollständig zu öffnen und das Wasser bis zur Temperaturkonstanz abfließen zu lassen. Dies können Sie leicht überprüfen, indem Sie Ihren Finger in den Wasserstrahl halten, bis sich die Temperatur des kalten Trinkwassers sich nicht mehr ändert. Sollte Ihre Trinkwasser-Installation entleert oder länger als sechs Monate im befüllten Zustand belassen worden sein, beauftragen Sie bitte ein Fachinstallationsunternehmen zur sicheren Wiederinbetriebnahme der betroffenen Trinkwasser-Installation. Denn die Leitungen sind vor Inbetriebnahme ggf. erneut gründlich nach DIN EN 806-4 zu spülen.

Frostschäden: So bleiben Wasserleitungen eisfrei.

Sobald die Temperaturen unter null Grad fallen, friert neben Gartenteichen und Wassertonnen auch stehendes Wasser in den Wasserrohren ein. Das kann zu einem Rohrbruch und schweren Folgeschäden führen. Mit einigen Tricks können Hausbesitzer diese Ärgernisse jedoch vermeiden.

Wenn die Temperaturen fallen und der erste Nachtfrost den Winter ankündigt, ist Vorsicht geboten. Gefriert das Leitungswasser in schlecht gedämmten Rohren, kann es zu Frostschäden, wie einem Rohrbruch kommen – und das wird teuer. Befolgt man zu Beginn der frostigen Jahreszeit jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen, kommen die Wasserrohre heil durch den Winter.

Tipps gegen Frostschäden

Diese Maßnahmen sollte man ergreifen, um Wasserrohre vor Frostschäden zu schützen:

  1. Wasserleitungen, die sich im Außenbereich oder unbeheizten Räumen befinden und nicht oder nur selten genutzt werden, nach Möglichkeit vom Wasser nehmen und leerlaufen lassen.
  2. Alle anderen Wasserhähne, die nicht von der Wasserzufuhr getrennt werden können, aber dennoch möglicherweise Minustemperaturen ausgesetzt sind, vor und nach dem Zubettgehen kurz aufdrehen und laufen lassen. Ist Wasser in Bewegung, gefriert es nicht so schnell wie stehendes Wasser. Herrschen aber dauerhaft Minustemperaturen, nützt diese Maßnahme nichts mehr.
  3. Generell sollte man darauf achten, alle Räume ausreichend zu beheizen. Das gilt insbesondere für ungenutzte Räume und auch dann, wenn man eine Weile nicht anwesend ist.
  4. Bei undichten Fenstern oder Außentüren sollten Hausbesitzer die Isolierung ausbessern, damit keine kalte Zugluft auf die Rohre einwirken kann. Dabei unbedingt auch die Kellerfenster prüfen! Im Optimalfall sind Räume, in denen Wasserrohre offen verlegt sind, gedämmt.
  5. Im Zweifelsfall können kalte Räume mit einer Standheizung beheizt werden. Das treibt auf Dauer allerdings die Stromkosten in die Höhe.
  6. Freiliegende Wasserrohre und -speicher sollten mit wärmedämmendem Isoliermaterial vor den kalten Temperaturen geschützt werden. Bei manchen Solaranlagen gibt es einen Wasserspeicher auf dem Dach oder im Dachboden. Diese müssen ebenfalls gegen die Kälte geschützt oder rechtzeitig geleert werden.

Einfache Schutzmaßnahmen

Um Wasserrohre, Fässer oder andere Behälter vor Frost zu schützen, muss man sie warm einpacken. Für Rohre gibt es vorgefertigte Rohrisolationen aus Schaumstoff, Kautschuk, Styropor oder anderem Kunststoff, die im Baumarkt oder Internethandel zu erwerben sind und einfach nur um die Rohre gestülpt werden müssen.

Größere Behälter können anderweitig eingepackt werden, beispielsweise mit Decken oder Dämmstoffresten. Diese Dämmmethode ist etwas abenteuerlich. Keinesfalls sollten Behälter eingepackt werden, die erhitzt werden, beispielsweise Wasserspeicher für Warmwasser. Es besteht Brandgefahr! Außerdem sind diese Behälter ohnehin vor Frost geschützt.

Erste Hilfe bei eingefrorenen oder geplatzten Leitungen

Im schlimmsten Fall können eingefrorene Leitungen platzen. Wenn die Temperaturen steigen und das Wasser taut, folgt der Wasserschaden. Wenn Hausbesitzer feststellen, dass einzelne Leitungen einfrieren, sollten sie diese von außen mit warmem Wasser oder heißen Tüchern auftauen. Wenn möglich sollten die entsprechenden Räume beispielsweise mit elektrischen Heizungen aufgeheizt werden. Hausbesitzer sollten zudem – sofern möglich – die Wasserzufuhr zu diesen Leitungen abstellen. Im Notfall sollte ein Installateur zu Hilfe gerufen werden. Viele Installateure oder Wasserversorger betreiben eine Notfallhotline, um bei einem Wasserrohrbruch schnell reagieren zu können. Wurde der Wasserzähler durch eingefrorene Leitungen beschädigt, muss dies ebenfalls dem Wasserversorger mitgeteilt werden. Bitte beachten Sie: Die Wasserversorgung Beckum ist nur bis zur Übergabestelle des Trinkwassers (Wasserzähler) zuständig! Für die Hausinstallation ist der Eigentümer zuständig!

Diese Versicherungen greifen bei Frostschäden

Sollte doch einmal ein Frostschaden entstehen, springen je nach Schadensfall zwei unterschiedliche Versicherungen ein: Bei Schäden an der Inneneinrichtung greift die Hausratversicherung. Für Schäden am Gebäude ist die Wohngebäudeversicherung zuständig.