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Anpassung der Wasserhärte im Trinkwasser aus der Aabach-Talsperre zum 19.10.2020


An der Aabach-Talsperre wird seit rund 35 Jahren eine komplexe Aufbereitung betrieben, um aus Oberflächenwasser gutes Trinkwasser zu produzieren.

Das Talsperren-Wasser ist von sich aus ein sehr weiches Wasser mit geringen Konzentrationen an freier Kohlensäure. Daher hat es korrosive Eigenschaften und muss im Aufbereitungsprozess künstlich aufgehärtet werden. Weitere Vorteile des Aufbereitungsprozesses sind die Mischbarkeit mit anderen Wässern sowie die Bildung schützender Deckschichten in den Trinkwasserleitungen.

Die im Jahr 2018 durchgeführte Reduzierung der Aufhärtung wird zum 19.10.2020 vorerst wieder zurückgenommen, um den Aufbereitungsprozess zu stabilisieren.

Die Änderung führt dazu, dass sich die Parameter Säurekapazität (KS 4,3) von 2,1 mmol/l auf 2,64 mmol/l und die Gesamthärte von 7,5 °dH auf rund 9,1 °dH erhöhen.

Die Erhöhung der Trinkwasserparameter wirkt sich bei der Wasserversorgung Beckum insbesondere auf die Versorgungszone III aus. Betroffen sind die Gemeinden Wadersloh, Lippetal (nur Ortsteile Oestinghausen, Herzfeld, Hovestadt, Schoneberg, Nordwald, Niederbauer, Krewinkel-Wiltrop und Brockhausen), Langenberg und Bad Sassendorf (nur Ortsteile Ostinghausen, Bettinghausen und Weslarn). Die Gesamthärte wird sich in diesem Bereich erhöhen. Der Härtebereich nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz ändert sich von 1 (weich) auf 2 (mittel).